Überfluss

„Überfluss“ lautet die Überschrift der nächsten Sunday Assembly. Im Überfluss steckt die Lust an herrlicher Fülle genauso, wie das Erschrecken vor dem überquellenden Zuviel. Maßlosigkeit, Rausch, Entgrenzung, Bedrohung sind Wörter und Zustände, die mir dazu einfallen.

Einkaufszettel als Rettung

Vielleicht, weil der (materielle) Überfluss unseren Alltag prägt. Wer im Mangel lebt,  spürt beim Wort „Überfluss“ wohl eher die umhüllende Wärme des süßen Breies, der unaufhörlich quillt, die Sorglosigkeit im Schlaraffenland. Der Welt-Erschöpfungstag fällt heuer auf den 2. August. Dann werden rein rechnerisch die Ressourcen der Erde für dieses Jahr erschöpft sein. Ab da übersteigt der Verbrauch die Regenerierfähigkeit der Erde, wir leben auf Pump. Wie kann entspannte Selbstbeschränkung gelingen? Anregungen gibts am Sonntag, den 23. Juli 2017 um 11 Uhr in der Seidlvilla, bei der nächsten Sunday Assembly.  Herzlich! Die Gastgeber Michael, Birgit, Gerd und Stefanie.

 

live better – am See

Um Dankbarkeit gings bei unserer ersten Assembly im Juni. Ich bin sehr dankbar dafür, in der Nähe gleich mehrerer wunderschöner Badeseen zu wohnen. Da ich schon immer badetaugliche Gewässer in Radlnähe hatte, habe ich lange nicht drüber nachgedacht, dass andere nur die Wahl haben zwischen Gartenschlauch und Dusche, wenn überhaupt. Abends nach der Arbeit noch schnell an den See – was für ein Geschenk. bm.

Juli-Sonntag am Staffelsee

 

 

Beschränkt und Spaß dabei

Autofahren ist böse, Fleisch essen sowieso und wer im Laden eine Plastiktüte nimmt, sollte sich was schämen. Einerseits haben Leute, die sowas sagen, recht: wir Menschen in reichen Ländern verbrauchen viel zu viele Rohstoffe und produzieren dabei noch viel mehr Müll und schädliches Klimagas. Andererseits geht mir missionarische Rechthaberei schnell auf die Nerven, sogar im so wichtigen „grünen Bereich“. Außerdem macht anstrengender Verzicht schlechte Laune und schlimme Falten. Was tun? Bei der nächsten Sunday Assembly kommen Menschen zu Wort, die keinen Verzicht predigen, sondern einfach weniger zum guten Leben brauchen und dabei recht entspannt und fröhlich daherkommen. Mehr am 23. Juli um 11 Uhr in der Seidlvilla. (bm)

Sonntagsbrunnen

In der Vorbereitungsrunde zur nächsten Sunday Assembly kam die Frage auf, warum wir das machen, was der Beweggrund jedes Einzelnen ist. Bei einem mehrstöckigen Brunnen muss erst die oberste Schale voll werden, bevor sie überschwappen und die nächste-untere füllen kann.

Geschwister-Scholl-Platz spätabends

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch für andere da sein. Von der Sunday Assembly wünsche ich mir, dass sie sozusagen meine oberste Brunnenschale füllt, mit netten Begegnungen, guter Stimmung und interessanten Gedanken. Das nächste Mal am 23. Juli um 11 Uhr in der Seidl-Villa. Herzlich, Birgit.

Radikal inklusiv

Ein Kollege hat mich neulich auf die Einladung zur Sunday Assembly angesprochen und gemeint: „das ist eine sehr schöne Idee, aber ich bin evangelisch, dann ist das ja nix für mich.“ Hm. Natürlich ist das ein besonders interessantes Angebot für Menschen, die sich in Kirchengemeinden und Gottesdiensten spirituell/sozial nicht (mehr) zuhause fühlen.

Die Sunday Assembly ist aber für alle, die Gemeinschaft genießen, das Leben feiern und über wichtige Fragen nachdenken wollen. Wir sind sozusagen radikal inklusiv. Jeder kann seinen Glauben oder Nicht-Glauben mitbringen. Er spielt einfach in dieser einen Stunde Sunday Assembly keine Rolle für das Miteinander. In der Mitte steht der Wunsch nach und die Freude an einem guten Leben, für sich selbst und die anderen.