Weißbier im Pferdekopfnebel

Neulich abends in der Kneipe, Planungstreffen für die nächste Sunday Assembly am 15. Oktober um 11 Uhr in der Georgenstraße 84. Über „Begeisterung“ wollen wir reden. Die Orga ist schnell erledigt und Michael und Emil tauchen ein paar Stunden und Weißbiere lang ab in die ganz großen Fragen. Auszug aus dem Protokoll: Warum gibt es etwas und nicht viel mehr Nichts?…Als Gottheit würde ich jetzt einen irrationalen Faktor mit einbauen – den Menschen

…Ist die Vorstellung stark genug, hält die Wirklichkeit nicht stand…Wenn du jetzt das Occhamsche Rasiermesser zückst, bleibt nicht viel übrig von einem höheren Wesen…Es ist doch sinnlos, das Universum schön zu finden, der Pferdekopfnebel ist ein Reaktor der Materie…Ich glaube an einen kosmischen Zuschauerraum…Ich hätte ein Problem, einen Chef zu haben…Bewusstsein ist eine Falle, wenn du einmal drin bist, kommst du nicht mehr raus….Es stirbt sich schöner auf einer eingebildeten weichen Matte….Ich versuche nicht zu verzweifeln…Es könnte so nett sein.  Prost.

Lebe besser – mit Jodeldiplom

Am Wochenende auf einem Hof-Fest gewesen: sonniges Wetter, feines Essen, schöne Musik und auf dem Tisch ein Programm-Flyer: 13 Uhr Jodeln lernen. Verlegenes Grinsen, ein paar Loriot-Zitate, na gut, probieren wir’s aus. Bernhard, ein freundlicher Schweizer, löst die zaghafte Skepsis schnell auf.

Und eine Stunde später schallt der Gaiterberg-Jüzli dreistimmig durchs Haus. Was für eine Freude. Und der große Vorteil im Vergleich zum Singen: man muss sich keinen Liedtext merken. Ein Jodeldiplom haben wir nicht bekommen, aber die Melodie- und Begleitstimmen einzeln eingesungen im Handy, – zum Weiterjodeln daheim. Holldrioh.

Staune mehr – über eine gelungene September-Assembly!

lebe besser-hilf oft-staune mehr

Liebe Karin, Melanie, Johannes, Kristina, Wolfgang, Heinrich, Ann-Katrin, Bernhard, nochmal Karin, Anna, Matthias….und es waren noch viele mehr. So viele, dass wir nicht genug Liedzettel hatten.

Wie schön, dass ihr da wart, dass wir da waren. Danke für euer Kommen und Dasein. Wir sind sicher: heute hat das kleine Pflänzchen „Sunday Assembly“ in München Wurzeln geschlagen. Was für eine Freude! Wir sehen uns wieder, wer mag, am Sonntag, den 15. Oktober um 11 Uhr, diesmal in der Georgenstraße 84.  Eine gute Zeit bis dahin, Birgit, Michael + Co.

Sommer in der Nachbarschaft

Der Trick ist, nicht allein, sondern von Anfang an ein kleines Wir zu sein. Manchmal reichen schon zwei. Wir waren sogar noch mehr Nachbarinnen, die per Zettel im Treppenhaus zum gemeinsamen Grillen eingeladen haben.

live better mit netten Nachbarn

Das Wetter hat gehalten, das Buffet war reich beladen und das Fazit einhellig: machma wieder! Wonder more: erstaunlich, wie viele freundliche Menschen so nah um einen herum leben.

Überfluss

„Überfluss“ lautet die Überschrift der nächsten Sunday Assembly. Im Überfluss steckt die Lust an herrlicher Fülle genauso, wie das Erschrecken vor dem überquellenden Zuviel. Maßlosigkeit, Rausch, Entgrenzung, Bedrohung sind Wörter und Zustände, die mir dazu einfallen.

Einkaufszettel als Rettung

Vielleicht, weil der (materielle) Überfluss unseren Alltag prägt. Wer im Mangel lebt,  spürt beim Wort „Überfluss“ wohl eher die umhüllende Wärme des süßen Breies, der unaufhörlich quillt, die Sorglosigkeit im Schlaraffenland. Der Welt-Erschöpfungstag fällt heuer auf den 2. August. Dann werden rein rechnerisch die Ressourcen der Erde für dieses Jahr erschöpft sein. Ab da übersteigt der Verbrauch die Regenerierfähigkeit der Erde, wir leben auf Pump. Wie kann entspannte Selbstbeschränkung gelingen? Anregungen gibts am Sonntag, den 23. Juli 2017 um 11 Uhr in der Seidlvilla, bei der nächsten Sunday Assembly.  Herzlich! Die Gastgeber Michael, Birgit, Gerd und Stefanie.