Besondere Zeit

Wintersonnwende, Julfest, Weihnachten, Alban Arthuan – die dunkelste Zeit des Jahres hat Menschen in unseren Breiten schon immer beeindruckt. Gefeiert wird die Wiedergeburt des Lichtes und dass die noch anhaltende Dunkelheit und Kälte den Kampf bereits verloren haben.

Junges Licht

In der „Edda“, einer Sammlungs skandinavischer Sagen, wird erzählt, wie der Wolf versucht, das von Mutter Erde geborene Licht zu verschlingen. Eine Parallele zum biblischen Kindsmord des Herodes. Die Rauhnächte zwischen 21. Dezember und 1. bzw 6. Januar waren den Menschen unheimlich, die Türen zwischen den Welten – hieß es – stünden in dieser Zeit weit offen. Odin und die Wilde Jagd würden ihr Unwesen treiben.

Der isländlische Licht-Verschlinger

Das Problem war eigentlich ein mathematisch-astronomisches: wie umgehen mit der Differenz zwischen Mond-Jahr (354 Tage) und Sonnenjahr (365 Tage)?! Daher auch Zeit „zwischen den Jahren“.  Die war belegt mit vielen Verhaltensregeln und Aberglauben, aber auch mit der immer noch guten Idee, innezuhalten, sich von Altem zu verabschieden, Neues willkommen zu heißen.

Sonnenaufgang am See

Wie gut, dass man dabei Kälte, Dunkelheit und Hunger heute nicht mehr fürchten muss. Nächste Sunday Assembly am 16. Dezember um 11 Uhr in der Schwabinger Seidlvilla.

Zuversicht oder Verzweiflung

Es gibt diese Tage: wenn in der Zeitung steht, dass der CO2 Ausstoß vergangenes Jahr auf einen neuen Rekord geklettert ist und Experten viel mehr Anstrengung gegen den Klimawandel anmahnen. – Wenn Donald Trump mal wieder was richtig Dummes gesagt oder getan hat und wenn einen dann auch noch eine fiebrige Erkältung niederstreckt;

Zuversicht hilft immer, auch bei der wiederkehrenden Frage nach weisser Weihnacht.

Dann kann man wütend werden, oder resignieren oder man hält sich an einen Satz von Václav Havel: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ Ein Plädoyer für die Zuversicht: https://www.zeit.de/2018/47/stephen-hawking-kosmologe-lebensschicksal-zuversicht-lebensmut-ehrgeiz-vorbild

Nächste Sunday Assembly zum Thema „säkulare Spiritualität“ am Sonntag den 16. Dezember um 11 Uhr in der Seidlvilla in München-Schwabing.

Nächste Sunday Assembly am 16. Dezember

…wieder in der Schwabinger Seidlvilla um 11 Uhr. Wir wollen diesmal die Idee der „säkularen Spiritualität“ mal umkreisen. So nennt eine der Assembly-Erfinderinnen (Pippa Evans) das, was wir da tun. Was ist damit gemeint? Näheres demnächst hier. Schon mal herzliche Einladung!

I love you and it hurts

Nächste Sunday Assembly diesen Sonntag am 18. November um 11 Uhr in der Seidlvilla in Schwabing. Gast ist diesmal Wolfgang Schmidbauer, Paartherapeut, Bestsellerautor, Seelen-Kenner.

c/o pro mente austria

 

Herzlich willkommen! Kuchen-Spenden machen Freude. Für geschenkten Kaffee bitte eigene Tasse mitbringen, wenn möglich.

18. November wieder Seidlvilla

Schön war’s in unserem Ausweichquartier in der Pasinger Fabrik. Danke allen, die trotz Stammstreckensperrung den Weg dorthin gefunden haben. Die Nächste Sunday Assembly wieder wie gewohnt in der Seidlvilla in Schwabing und zwar am 18. November um 11 Uhr. Gerne mit Kuchen im Gepäck. Herzliche Einladung an alle, die das hier lesen.