Nächste Assembly am 16. September

Einatmen…ausatmen…ein…aus….Klingt super-einfach, weil das Atmen eh von allein im Körper passiert. Und sitzen kann auch jeder. – Sitzen und atmen, was ist so schwierig an Meditation, dass es dafür extra Kurse und Lehrer*innen gibt? Und wozu überhaupt meditieren? Das ist doch nur was für selbst-optimierte Leistungsträger, oder für Räucherstäbchen-umwölkte Ex-Bhagwanesen!? Nein. Meditation ist einfach eine Möglichkeit, mit sich selbst in Kontakt zu kommen.

Nimm eine bequeme Haltung ein, die für dich Wachheit und Würde verkörpert.

Und speziell bei MBSR-Training nach Jon Kabat-Zinn (mindfullness-based stress reduction = Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) können Skeptiker sicher sein, Techniken ohne ungewollte spirituelle Vorgaben – quasi räucherfrei – vermittelt zu bekommen, nur basierend auf der Frage „was hilft?“ Was Praktizierende selbst spüren, ist auch mit wissenschaftlichen Methoden nachweisbar: es tut gut, sich einfach mal in Frieden zu lassen.

„immer geht ne neue Tür auf irgendwo…“ – hier in der Seidlvilla (Mark Foster, Sowieso)

Und weil die Sunday Assembly unter anderem als Leitsatz hat „lebe besser“ (neben „hilf oft“ und „staune mehr“), kommt zur nächsten Veranstaltung die MBSR-Trianerin und Meditationslehrerin Heike Mayer und erzählt, warum sie so gerne tut, was sie tut. Und warum es ihr so große Freude macht, auch andere dafür zu begeistern, – für Einatmen….ausatmen…ein…aus…

am 16. September um 11 Uhr in der Seidlvilla. Menschen (gern auch mit Kuchen) herzlich willkommen!

Wer ist schuld? Wer hat recht?

Das sind die Fragen, die sehr oft sehr wichtig erscheinen. Die Antworten darauf stellen Ordnung her, geben Sicherheit und sorgen meist auch für Ausgleich und Gleichgewicht. Bleiben diese Fragen offen, kochen die Emotionen schon mal hoch: „Ich hatte Vorfahrt du A….!!“ – „Hast du den Idioten gesehen – das gibts doch nicht!!“ Für Gerichte und Versicherungen sind die Fragen nach Schuld und Recht wichtig.

Für die Begegnung zwischen Menschen können sie störend sein, weil die Antworten immer Sieger*innen und Verlierer*innen hervorbringen. Und vielleicht kann man das Wort „Schuld“ sowieso ersetzen durch „Verantwortung“, wie Wilhelm Schmid schreibt (Selbstfreundschaft):“eine vermeintliche Schuld drückt das Ich nieder, eine willentliche Verantwortung richtet es wieder auf“.

Was ist hilfreich?

Warum ist es so schwer, die (oft) Sackgassen-Fragen nach Schuld und Recht etwas zur Seite zu stellen und sich statt dessen der Frage „was ist hilfreich?“ zuzuwenden. Ein Schuldeingeständnis kann hilfreich sein, aber eingefordert oder abgepresst ist es wertlos. Und wer weiß sich schon zu 100% im Recht.

Sie haben Post!

Nächste Sunday Assembly nach der Sommerpause am 16. September um 11 Uhr in der Seidlvilla. Herzlich willkommen!

 

Lebenswerteste Stadt der Welt!

Ach, wir haben es eh gewusst – München ist spitze, mal wieder. Und das hat jetzt gar nichts mit überzogenem Lokalpatriotismus und „mia-san-mia“-Gegröle zu tun. Regelmäßig schafft es München an die Spitze weltweiter Städte-Rankings, mal aufgestellt von einer Berater-Firma, mal von einem großen Lifestyle-Magazin (diesmal „Monocle“) oder Tourismusunternehmen. Egal. Die Bewertungskrtierien und Begründungen ähneln sich:

Englischer Garten, südliches Ende.

Das viele Grün, der (vergleichsweise) zuverlässige ÖPNV, die sauberen Straßen, die gute Gesundheits- und Bildungsversorgung, niedrige Kriminalitätsrate, Wirtschaftskraft, Gastronomie, Flair….ja, im Vergleich zu vielen anderen Orten auf der Welt lässt es sich in München/ Deutschland/ Mitteleuropa hervorragend leben. Dankbar kann sein und glücklich sich schätzen, wer (zufällig) in dieser wunderbaren Stadt schon recht lange in der derselben Wohnung wohnt.

Über den Dächern von München, Olympiapark.

Und nein, der Immobilienmarkt ist kein Naturereignis und nicht nur Ergebnis internationaler Investitionen in bayerisches Betongold. Jeder einzelne Vermieter entscheidet selbst, wieviel Miete er oder sie nehmen möchte. Aber ich wollte hier nicht ärgerlich werden, sondern mich darüber freuen, an einem der schönsten, sichersten, reichsten Orte der Welt leben zu dürfen. Nächste Sunday Assembly am Sonntag, 15. Juli um 11 Uhr in der Seidlvilla in Schwabing. Herzlich willkommen! Thema: Muße.